Title: Konzept
Author: RegioHelden
Published: 24. August 2020
Last modified: 17. Februar 2026

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# Wir begleiten und fördern Ihr Kind zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit

Wir arbeiten in unserer Kindertagesstätte **nach dem** **Situationsansatz.** Dabei
orientieren sich die Inhalte der pädagogischen Schwerpunktbereiche am Bayerischen
Bildungs- und Erziehungsplan. Dieser gibt vor, dass „_die Entwicklung des Kindes
zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftlichen Persönlichkeit das übergreifende
Ziel frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung_“ ist. Daraus ergeben sich 
die Aufträge für eine gelingende Krippen- und Kindertagesstättenarbeit.

> _Die größte Kunst ist, den Kleinen alles was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel
> und Zeitvertreib zu machen._
> John Locke, Arzt und Philosoph

## Inhaltsverzeichnis:

 * [Betreuung und Bildung](https://www.maskinderakademie.de/konzept/?output_format=md#betreuung)
 * [Erste Schritte in der Kita](https://www.maskinderakademie.de/konzept/?output_format=md#erste-schritte)
 * [Grundlagen unserer Arbeit](https://www.maskinderakademie.de/konzept/?output_format=md#grundlagen)
 * [Der / Die ErzieherIn](https://www.maskinderakademie.de/konzept/?output_format=md#erzieherin)
 * [Zusammenarbeit mit Eltern](https://www.maskinderakademie.de/konzept/?output_format=md#zusammenarbeit)

## Betreuung

Betreuung bedeutet für uns, den Kindern eine **vertraute und geborgene Atmosphäre**
zu schaffen, um somit eine enge Beziehung zu ihnen aufzubauen. Wir holen jedes Kind
dort ab, wo es in seiner Entwicklung steht und nehmen seine **Bedürfnisse und Gefühle
ernst**, um ihm Vertrauen und Sicherheit zu geben.

## Bildung

Jedes Kind ist von Geburt an mit allen Kräften dabei, sich die Welt zu erobern. 
Wir unterstützen jedes Kind in seinem **Forschungs- und Entwicklungsdrang**, fordern
es heraus und schaffen ihm **zusätzliche Erfahrungsmöglichkeiten**. Durch eine anregende
Raumgestaltung und ansprechende Materialien geben wir den Kindern die Möglichkeit,
aus eigenen Handlungen Erfahrungen zu sammeln.

Unser Erziehungsauftrag

Wir sehen uns als **Entwicklungsbegleiter der Kinder **und geben ihnen aktive Unterstützung,
ihre gegenwärtigen und aktuellen Erfahrungen und Erlebnisse zu verarbeiten. Dadurch
werden Kinder in die Lage versetzt, ihr eigenes Leben und ihr Umfeld gefühlsmäßig
zu begreifen und besser zu verstehen. Durch das **aktive Zusammenleben in einer 
Gruppe** entwickeln die Kinder Selbstständigkeit, Selbstsicherheit und soziale Verantwortung.

Im Orientierungsplan sind des Weiteren **folgende Lernbereiche **für die Arbeit 
mit den Kindern in der Kindertagesstätte aufgeführt:

 1.  Emotionale Entwicklung und soziales Lernen
 2.  Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und Freude am Leben
 3.  Körper – Bewegung – Gesundheit
 4.  Sprache und Sprechen
 5.  Lebenspraktische Kompetenzen
 6.  Mathematisches Grundverständnis
 7.  Ästhetische Bildung
 8.  Natur- und Lebenswelt
 9.  Ethische und religiöse Fragen
 10. Grunderfahrungen menschlicher Existenz

Die Grundlage unseres pädagogischen Handelns leitet sich aus dem **situationsorientierten
Ansatz, **kurz: Situationsansatz ab**. **Dieser hat das Ziel, Kinder unterschiedlicher
sozialer und kultureller Herkunft darin zu unterstützen, ihre **Lebenswelt zu verstehen**
und **selbstbestimmt, kompetent** **und verantwortungsvoll **zu gestalten. Der Situationsansatz
ist ein Bildungskonzept, das die persönliche Lebenssituation des Kindes und seiner
Familie, Bedürfnisse von Kindern und Eltern, die soziale Situation im Einzugsgebiet,
Werteorientierung des Trägers und räumliche Gegebenheiten der Einrichtung einbezieht.

Der Bereich sprachliche Bildung

Erweitert wird unser pädagogischer Ansatz durch sprachliche Bildung. Da die Kinder
verschiedene Erstsprachen mitbringen, ist es uns wichtig, dass sie die **deutsche
Sprache als gemeinsame Basissprache** zur gegenseitigen Verständigung erlernen,**
ohne dabei ihr Erstsprachen zu verdrängen**. Die Muttersprache ist ein Teil ihrer
Persönlichkeit und soll nicht ersetzt werden. Der Erwerb des Deutschen ist jedoch
essenziell für die Schullaufbahn und den weiteren Lebensweg der Kinder. Im Krippen-
und Kindergartenalltag werden die Kinder die Chance haben, die deutsche Sprache 
auf natürliche Art und Weise zu lernen. Durch auditive, visuelle, haptische und 
motorische Wahrnehmungen wird die Sprache nicht nur geübt, sondern ganzheitlich 
erlebt.

## Erste Schritte in der Kita – die Eingewöhnungsphase

Für jedes Kind ist der Eintritt in die Krippe / Kita ein großes Ereignis, denn ein
neuer Lebensabschnitt beginnt. Für die meisten Kinder ist es die **erste Trennung
von den Eltern**, sie müssen sich nun in einem neuen Umfeld zurechtfinden, fremden
Bezugspersonen vertrauen und neue Kinder kennenlernen.

Deshalb wollen wir die Eingewöhnungszeit **behutsam und mit der notwendigen Zeit**
gestalten, denn die Eingewöhnungsphase hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie
es dem Kind gelingt, sich in den Kindergartenalltag zu integrieren und diese Zeit
zu genießen. Mit jeder Familie wird **individuell abgesprochen**, wann und wie lange
das Kind in den ersten Tagen in die Kita kommt. Kann das Kind zu unterschiedlichen
Zeiten gebracht werden, hat es die Möglichkeit, den gesamten Tagesablauf Stück für
Stück kennenzulernen. Ebenso ist es wichtig den richtigen Zeitpunkt der Verabschiedung
abzusprechen. Ein Elternteil sollte in dieser Phase immer telefonisch erreichbar
und in der Nähe sein, um kurzfristig in die Kita kommen zu können.

## Kontakt aufnehmen

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Vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie werden umgehend kontaktiert.

## Hier finden Sie uns

**MAS Kinderakademie München**

**München Ramersdorf-Perlach**
Therese-Von-Bayern-Str. 2281737 München

**München Pasing-LaimVeldener Straße 140
81241 München

**München CityAdlzreiterstr. 6
80337 München

**Zentrale der MAS KinderakademieGoethestraße 12
80336 München

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## Unsere Öffnungszeiten

**München Pasing-Laim:Montag–Freitag
8:00–16:00 Uhr

**München City:Montag–Freitag
7:30–16:30 Uhr

**München Ramersdorf-Perlach:**
Montag–Freitag7:00–17:00 Uhr

## Die Grundlagen unserer Arbeit:

Das Kind hat Rechte

Weitere Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist für uns die Einhaltung der Kinderrechte,
die 1992 im Rahmen des Übereinkommens der Vereinten Nationen vom Deutschen Bundestag
anerkannt wurden. Diese besagen unter anderem, dass **alle Kinder gleich sind und
somit gleiche Rechte haben **– kein Kind wird wegen seiner Herkunft, Hautfarbe, 
seines Geschlechts oder Status benachteiligt oder bevorzugt.

Das Kind wird beteiligt – Stichwort Partizipation

Wir werden ein für die Kinder geeignetes Verfahren der Beteiligung von Kindern und
altersentsprechende Beschwerdeverfahren und Methoden zur Beobachtung und Deutung
kindlicher Äußerungen entwickeln und regelmäßig reflektieren. An dieser Stelle **
weisen wir auf den Kinderschutz hin**:

Der **Schutz des Kindeswohls** nimmt in unserer Kita einen **hohen Stellenwert**
ein. Wir arbeiten mit den zuständigen Beratungsstellen zusammen und eine pädagogische
Fachkraft wird zur Fachkraft gemäß § 8a SGB VIII ausgebildet.

Ausführliche Informationen zu **Kinderrechten und Kinderschutz** finden sich im 
[Übereinkommen über die Rechte des Kindes](https://www.maskinderakademie.de/wp-content/uploads/sites/5457/2020/08/uebereinkommen-ueber-die-rechte-des-kindes-data.pdf?output_format=md),
herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Das Kind ist Akteur seiner Entwicklung

Kinder verfügen über Möglichkeiten, ihre Entwicklung selbst zu steuern, den aktiven
Part im alltäglichen Tun zu übernehmen und soziale Akteure zu sein. Kinder sind 
von Geburt an begierig zu lernen, sie wollen sich und die Menschen in ihrer Umgebung
kennenlernen und sich die Umwelt erschließen. **Bildung beginnt **also **mit der
Gebur**t – das Elternhaus ist für das Kind die erste (primäre) Sozialisationsinstanz,
mit der Aufnahme in Krippe / Kita (sekundäre Sozialisationsinstanz) erweitert sich
das Erlebensspektrum und **weitere umfangreiche frühkindliche Bildungsprozesse**
setzen ein.

Bildung kann jedoch nicht von außen bewirkt und gesteuert oder „gemacht“ werden.
Es handelt sich um einen **aktiven, selbst gesteuerten, konstruktiven, emotionalen**
und **sozialen Prozess**. Jede Erfahrung, die ein Kind von Beginn an macht, bewirkt
die Konstruktion von Denkstrukturen:

 * Entwicklung bedeutet Bildung
 * Bildung findet immer statt
 * Bildung braucht Beziehung
 * Bildung heißt, sich ein Bild von der Welt machen
 * Bildung ist eine aktive Aneignung der Welt

Die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes

D_ie Hauptziele des Situationsansatzes sind Autonomie und Solidarität._

**_Autonomie_ **erlangen die Kinder**, **indem ihre Selbstbestimmung und Eigenständigkeit
sowie Partizipation gefordert und gefördert werden – im Rahmen altersgemäßer Beteiligung
und Mitbestimmung. Das heißt, **Kinder wählen ihre Spielsituationen** und **Teilnahme
an Projekten und Angeboten** aus; sie äußern Bedürfnisse, Wünsche und Ideen und 
erhalten Unterstützung dabei. Bei der Planung, Vorbereitung und Umsetzung von Gruppenaktivitäten
wie gemeinsamen Mahlzeiten, Festen und Feiern werden die Kinder beteiligt.

**_Solidarität_ **als **Grundprinzip des menschlichen Zusammenlebens** erleben und
erlernen die Kinder in der Kita: Sie erfahren Hilfe und helfen aktiv anderen Kindern,
sie lernen aus den eigenen und den Erfahrungen anderer Kinder und üben Rücksicht
zu nehmen.

Die Persönlichkeitsentwicklung wird mit dem Erwerb weiterer Kompetenzen gestärkt:

 * **Ich-Kompetenz **bedeutet, sich seiner selbst bewusst zu sein, den eigenen Kräften
   zu vertrauen, für sich selbst verantwortlich zu handeln, Unabhängigkeit und Eigeninitiative
   zu entwickeln.
 * **Sozialkompetenz **bedeutet, soziale Beziehungen aufzunehmen, in gegenseitiger
   Anerkennung und Wertschätzung, sich verantwortlich zu verhalten und unterschiedliche
   Meinungen und Interessen aushandeln zu können.
 * **Sachkompetenz **bedeutet, dass das Kind sich seine Welt mit seinen Lebensbereichen„
   erschließt“, sich dabei Fähigkeiten und Fertigkeiten aneignet (theoretisches 
   und praktisches Wissen), so dass es handlungsfähig wird und seine Wahrnehmungs-
   und Ausdrucksfähigkeiten erweitert.
 * **Lernmethodische Kompetenz **bedeutet, ein Grundverständnis davon zu entwickeln,
   was und wie man lernen kann, also eine Fähigkeit, sich selbst Wissen und Können
   anzueignen und eine Bereitschaft dafür zu entwickeln, von anderen zu lernen.

> _Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts_**.**
> Friedrich Fröbel, dt. Reformpädagoge und Begründer des Kindergartens

## Wir sind die Entwicklungsbegleitung Ihrer Kinder

Unsere Erzieher und Erzieherinnen **begleiten** alle kindlichen Lernprozesse **durch****
Gespräche und Beobachtungen**, bieten emotionalen Halt und unterstützen das Kind
bei seiner Selbstentfaltung. Die Bedürfnisse, Interessen und Wünsche des Kindes 
werden wahr- und ernstgenommen, ihre **Vorstellungen akzeptiert und respektiert**.
Unsere Erzieher und Erzieherinnen bewegen sich auf „Augenhöhe“ mit dem Kind und 
ermöglichen jedem Kind eine aktive und handelnde Teilnahme am Gruppenalltag.

Bindung und Explorationsverhalten

Bindung lässt sich als eine **emotionale Verbindung zu einem Menschen** definieren,
die für das kleine Kind inneren Halt darstellt. Das Kind erfährt** individuelle 
Wertschätzung** und wird gut versorgt und „behütet“. Auf dieser Grundlage kann es
sich der Welt zuwenden und sich diese erschließen. Jedes Kind hat in seiner Herkunftsfamilie
erste Bindungen / Beziehungen erfahren und aufgenommen. Die Bindungstheorie nennt
vier Typen von Bindung – je nach erlebtem Bindungsverhalten im Elternhaus kann sich
die Eingewöhnung des Kindes in die neue Situation / Gruppe unterschiedlich darstellen.

Hier wird nur Bezug auf die **4. Form der Bindungstheorie** genommen:

**Sicher gebunden:** Das Kind hat die Erfahrung gemacht, liebenswert zu sein und
sich darauf verlassen zu können, Zuwendung zu bekommen. Die Welt ist sicher. Das
Kind protestiert auch heftig, wenn es verlassen wird, und kann aber später den Aufbau
einer weiteren Bindungsbeziehung am besten bewältigen.

Im Idealfall hat das Kind** in der Familie die sichere Form von Bindung** erfahren
und ist somit „gestärkt“ für den Wechsel in ein neues Umfeld wie Krippe und Kita–
denn der Besuch einer neuen Einrichtung bedeutet für das Kind, sich in einer fremden
Welt mit zunächst unbekannten Erwachsenen zurechtfinden zu müssen und neue Räumlichkeiten
mit vielen Spielangeboten und viele andere Kinder kennenzulernen.

Unsere Erzieher und Erzieherinnen/ die pädagogischen Fachkräfte wissen um die** 
Bedeutung von Bindung und Beziehung **und bieten sich daher als sichere und verlässliche
Bindungsperson dem Kind an, so bieten sie:

 1. Zuwendung
 2. Sicherheit
 3. Stressreduktion (z.B. durch Trösten)
 4. Explorationsunterstützung (die umgebende Welt zu erforschen)
 5. Assistenz beim Spiel und Wissenserwerb

Es besteht weiter ein direkter Zusammenhang zwischen Bindungs- und Explorationsverhalten:
Hat das **Kind zu einer Person eine Bindung** aufgebaut, so kann es **von dieser
seine Umwelt erkunden** und **Explorationsverhalten zeigen**. Kommt das Kind bei
seinen Erkundungsversuchen in eine Überforderungssituation (z.B. Erschrecken, Angst,
Müdigkeit, Schmerz, Hunger, Unwohlsein) wird sein Bindungsverhalten aktiviert und
es wird zur „sicheren Basis“ der Bindungsperson zurückkehren.

Die** Eingewöhnungsphase** wird in unserer Kita **nach dem Berliner Modell **mit
größtmöglicher Beteiligung einer vertrauten Bezugsperson des Kindes und einem / 
einer _BezugserzieherIn _der Kita so gestaltet, dass das Kind die Erfahrung machen
kann: „Ich werde nicht allein gelassen, ich bekomme Unterstützung, solange ich sie
brauche“.

Mit** zunehmender Sicherheit** des Kindes verschieben sich im Laufe der Kitazeit
dann die Schwerpunkte der oben genannten Bereiche für den / die ErzieherIn von der
emotionalen Unterstützung hin zu **mehr assistierender Funktion **bei den kognitiven
Bereichen Exploration, Spiel und Wissenserwerb.

Unsere Erzieher und Erzieherinnen gestalten **liebevolle und wertschätzende Beziehungen**
zu den Kindern, indem sie **Geborgenheit, Sicherheit und Schutz geben**. Ebenso 
bieten sie den Kindern auch Herausforderungen im Sinne von anregenden und entwicklungsfördernden
Räumen, Spielmaterialien, Projekten und Angeboten. Dabei stellen sie eine Balance
zwischen Halten, Loslassen und Fördern / Unterstützen her.

**Resilienz: **In dieser wertschätzenden Umgebung **kann sich das Kind erproben**,
es kann und **darf Fehler machen** und es wird immer wieder ermutigt, sich etwas
zuzutrauen – so erwirbt es Resilienz, das ist eine psychische Stärke oder „Widerstandsfähigkeit“.
Kinder können sich dadurch in neuen und auch schwierigen Situationen / Krisen besser
behaupten.

**Der / Die ErzieherIn als Vorbild **– jede Fachkraft ist sich ihrer Vorbildfunktion
bewusst – im Sprechen, Handeln und im Umgang mit Kindern, Eltern und anderen Erwachsenen–
denn Kinder orientieren sich stark an den sie umgebenden Erwachsenen und ahmen sie
nach – Stichwort „Lernen am Modell“.

Entwicklungsbeobachtung

Mithilfe der **Entwicklungstabellen von Kuno Beller** gelingt es unseren Fachkräften,
die individuelle Entwicklung des Kindes wahrzunehmen und seine Lernmotivation zu
unterstützen. Für jedes Kind wird im Laufe des Kitajahres ein „Entwicklungsprofil“
zu acht Entwicklungsbereichen erstellt

 * Körperbewusstsein und -pflege
 * Umgebungsbewusstsein
 * Sozialemotionale Entwicklung
 * Spieltätigkeit
 * Sprache
 * Kognition
 * Grob- und Feinmotorik

**Für Elterngespräche** kann dieses als **ergänzende Basisinformation** genutzt 
werden.

Portfolio als Dokumentationshilfe

Mit dem Einrichten eines Portfolios (Dokumentationsmappe) dokumentiert der / die
ErzieherIn das** individuelle Lernen** sowie die **Lernfortschritte eines jeden 
Kindes**. Das Portfolio begleitet die sich entwickelnden Kinder kontinuierlich während
ihrer Kindergartenzeit und hilft dabei, die Lernprozesse zu steuern und die persönlichen
Interessen und Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes aufzuzeigen. Durch die anschauliche
Darstellung eines Portfolios fällt es der pädagogischen Fachkraft leichter, den 
Kindern und Eltern die Lernergebnisse und -fortschritte aufzuzeigen und **gemeinsam
individuelle Fördermaßnahmen** festzulegen.

Das Spiel

Die **Spiel- und Bewegungsfreude des Kindes anzuregen**, ermöglicht weitere Bildungs-
und soziale Prozesse – denn Bildung erfolgt im frühkindlichen Alter vorrangig im
sozialen Prozess: Das Lernen eines Kindes entsteht durch Interaktionen mit Erwachsenen,
anderen Kindern und im Spiel. Spiel ist der **große Freiraum zum sich ausprobieren**,
experimentieren, sich ausleben und nachahmen / nachspielen von Situationen des Alltags.

_Spielen heißt aktiv sein. Das Spiel ist der Beruf des Kindes. Alles, was ein Kind
für sein Leben braucht, lernt es durch Spielen!_

## Unsere Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern ist für uns die **Grundlage
für gelingende pädagogische Arbeit**. Wir schätzen Eltern in ihrer Erziehungskompetenz
und mit ihrem jeweiligen kulturellen Hintergrund. Wir freuen uns über die Vielfalt,
die dadurch in unsere Kita kommt – wir geben uns** gegenseitig Einblick in die verschiedenen
Traditionen** und tauschen uns über unsere pädagogische Arbeit aus.

Wir **greifen die Erfahrungen** auf, die das Kind **in seinem Elternhaus gemacht**
hat – denn in der Krippe / Kitagruppe baut das Kind auf dieser Basis auf und erweitert
sein Erlebens-, Wissens- und Handlungsspektrum.

Wichtig ist uns daher ein** regelmäßiger Austausch**

 * durch Elternabende
 * durch Wahlen und Aktivitäten des Elternbeirats
 * durch tägliche Tür- und Angelgespräche
 * durch geplante Entwicklungsgespräche
 * durch Hospitation der Eltern in der Gruppe
 * durch gemeinsame Aktionen wie Feste, Ausflüge, Eltern- / Kindnachmittage

Wichtig ist uns ein **positives Miteinander** – die Eltern werden von den Pädagogen
und Pädagoginnen in ihrer elterlichen Kompetenz für ihr Kind ernst genommen und 
geschätzt, wie auch die Pädagogen und Pädagoginnen von der Elternseite Wertschätzung
und Akzeptanz ihrer Professionalität erfahren. Mit **gegenseitigem Vertrauen, Respekt
und Wertschätzung**, Zuverlässigkeit, Interesse und Offenheit kann so eine gute 
Zusammenarbeit gelingen und die positive Entwicklung eines jeden Kindes fördern.

Qualitätssicherung

Die Konzeption wird **in regelmäßigen Abständen überprüft** und weiterentwickelt.
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die externe Fortbildungen wahrnehmen, bringen 
anschließend die Inhalte in das Team mit ein und erweitern das pädagogische Angebot.**
Fortbildungsangebote von Landesjugendamt, Gesundheitsamt und Volkshochschulen** 
und anderen Trägern sollen wahrgenommen werden, ebenso Erste-Hilfe-Kurse und „Erste-
Hilfe-am Kind“-Kurse.

Supervision wird bei Bedarf angeboten. **Mitarbeiterfördergespräche werden einmal
jährlich** vom Träger durchgeführt. Durch die **Kontakte zu Fachschulen** und den
Einsatz von Praktikanten und Praktikantinnen unterschiedlicher Fachrichtungen findet
eine **Verzahnung von Theorie und Praxis **statt, die zur kritischen Auseinandersetzung
mit der eigenen Praxis beiträgt. So wird die Qualität unserer Arbeit gesichert.